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  Nachlassplanung Liegenschaft
Einführung: Bei der Nachlassplanung müssen keine Berge versetzt werden.

Testament: Der letzte Wille geschehe.

Vertrag: Es gibt verschiedene Vertragsarten: Ehe- und/oder Erbvertrag, Erbverzichtsvertrag.

Pensionsplanung: Ein Element der Nachlassplanung bildet eine seriöse Pensions- und Vorsorgeplanung.

Liegenschaft: Der Übergang einer Liegenschaft zu Lebzeiten oder auf Ableben hin hat mehrere Aspekte.

Betriebsnachfolge: Bei kleineren und mittleren Unternehmen ist ein besonderer Aspekt der Betriebsnachfolge zu widmen.

Schwarzgeld: Kommt in den besten Familien vor.

Bei der lebzeitigen Überschreibung von Liegenschaften z. Bsp. an die Nachkommen sind verschiedenste Überlegungen mit einzubeziehen: Geeigneter Zeitpunkt, Art der Veräusserung (Verkauf, Erbvorbezug, Schenkung), Wohnrecht oder Nutzniessung beibehalten, Kostenhöhe und -übernahme, Grundstückgewinnsteuern, Veränderungen bei den Steuern, Anpassung von Testament, Ehe- und/oder Erbvertrag, Ausgleichung hinsichtlich anderer Erben und anderes mehr.

Ob zu Lebzeiten oder auf Ableben hin - der Anrechnungswert von Liegenschaften ist ein heisses Eisen. Der amtlichen Verkehrswert oder Steuerwert ist oft niedriger als der tatsächliche Wert. Im Streitfall ist der Verkehrswert im Zeitpunkt der Teilung massgebend, sagt das Gesetz (cf. Art. 617 ZGB). Beim Verkehrswert handelt es sich um den Marktwert, der als Erlös bei der Veräusserung an einen unabhängigen Dritten erzielt würde. Wenn sich die Erben über den Anrechnungswert nicht einigen können, wird er durch amtlich bestellte Sachverständige endgültig festgelegt.

Noch zwei Besondernheiten: Wenn die latente Grundstückgewinnsteuer aufgeschoben wurde, sollte diese nicht einfach unter den Teppich gekehrt, sondern hochgerechnet und mit einbezogen werden. - Bei landwirtschaftlichen Gewerben und Grundstücken gilt für die Übernahme und Anrechrechnung das bäuerliche Bodenrecht (BGBB), welches vor allem vom Ertragswert ausgeht.