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  Verfügung von Todes wegen eigenhändiges Testament
Einführung: Verfügungen von Todes wegen bedürfen, damit diese gültig sind, einer besonderen Form.

eigenhändiges Testament: Am einfachsten und erst noch kostenlos ist das selbst geschriebene Testament.

öffentliches Testament: Letzter Wille vor zwei Zeugen und vom Notar beurkundet.

mündliches Testament: Nur im Notfall zulässig.

Erbvertrag: Erbrechtliche Form für diejenigen, welche sich vertraglich binden wollen.

Ausgleichung: Von Gesetzes wegen oft vorzunehmen.

Teilungsvorschriften: Sind von den Erben zu beachten.

Bewertungen: Wie weit darf der Erblasser bei der Bewertung gehen?

Erbeinsetzung: Selbst fremde Personen können als Erben eingesetzt werden.

Vermächtnis: Mit dem Legat oder Vermächtnis weist der Erblasser einen Gegenstand oder betragmässig bestimmten Vermögenswert einer bestimmten Person zu.

Die eigenhändige letztwillige Verfügung ist vom Erblasser selbst von Anfang bis zu Ende von Hand niederzuschreiben, zudem ist sie zu datieren und zu unterzeichnen. Die Unterschrift kann, muss aber nicht beglaubigt werden. Im übrigen haben die Kantone dafür zu sorgen, dass solche Verfügungen offen oder verschlossen einer Amtsstelle zur Aufbewahrung übergeben werden können (cf. Art. 505 ZGB).

Das eigenhändige Testament darf daher weder "getippt" noch von einer fremden Person geschrieben werden, sondern nur vom Erblasser selbst. Unterschrift und Datum sind für die Gültigkeit absolut erforderlich. Die früher im Testament verlangte Ortsangabe wurde bei einer jüngeren Revision aus dem Gesetz gestrichen.

Änderungen und Ergänzungen des Testamentes sind zulässig, auch diese sollten datiert und unterzeichnet werden.