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  Verfügung von Todes wegen Erbvertrag
Einführung: Verfügungen von Todes wegen bedürfen, damit diese gültig sind, einer besonderen Form.

eigenhändiges Testament: Am einfachsten und erst noch kostenlos ist das selbst geschriebene Testament.

öffentliches Testament: Letzter Wille vor zwei Zeugen und vom Notar beurkundet.

mündliches Testament: Nur im Notfall zulässig.

Erbvertrag: Erbrechtliche Form für diejenigen, welche sich vertraglich binden wollen.

Ausgleichung: Von Gesetzes wegen oft vorzunehmen.

Teilungsvorschriften: Sind von den Erben zu beachten.

Bewertungen: Wie weit darf der Erblasser bei der Bewertung gehen?

Erbeinsetzung: Selbst fremde Personen können als Erben eingesetzt werden.

Vermächtnis: Mit dem Legat oder Vermächtnis weist der Erblasser einen Gegenstand oder betragmässig bestimmten Vermögenswert einer bestimmten Person zu.

Beim Erbvertrag binden sich zwei oder mehr Parteien auf das Ableben der einen oder anderen Partei. Die Parteien können sich Gegenstände und/oder Vermögenswerte auf Ableben hin zuwenden, entziehen oder auf jene verzichten. Der Entzug kann ganz oder teilweise geschehen, zeitweise z. Bsp. bis zum Ableben einer weiteren Person oder sogar in einen Erbverzicht münden.

Rein theoretisch kann ein Erbvertrag zwischen zwei (und mehr) wildfremden Personen geschlossen werden, welche sich gegenseitig als Erben einsetzten. In jeden Fall bedarf der gültige Vertragsabschluss dem Beizug von zwei Zeugen und einer öffentlichen Urkundsperson (Notar).