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  Verfügung von Todes wegen Ausgleichung
Einführung: Verfügungen von Todes wegen bedürfen, damit diese gültig sind, einer besonderen Form.

eigenhändiges Testament: Am einfachsten und erst noch kostenlos ist das selbst geschriebene Testament.

öffentliches Testament: Letzter Wille vor zwei Zeugen und vom Notar beurkundet.

mündliches Testament: Nur im Notfall zulässig.

Erbvertrag: Erbrechtliche Form für diejenigen, welche sich vertraglich binden wollen.

Ausgleichung: Von Gesetzes wegen oft vorzunehmen.

Teilungsvorschriften: Sind von den Erben zu beachten.

Bewertungen: Wie weit darf der Erblasser bei der Bewertung gehen?

Erbeinsetzung: Selbst fremde Personen können als Erben eingesetzt werden.

Vermächtnis: Mit dem Legat oder Vermächtnis weist der Erblasser einen Gegenstand oder betragmässig bestimmten Vermögenswert einer bestimmten Person zu.

Gemäss Art. 626 ZGB sind die gesetzlichen Erben gegenseitig verpflichtet, alles zur Ausgleichung zu bringen, was ihnen der Erblasser bei Lebzeiten auf Anrechnung an ihren Erbteil zugewendet hat. Massgebend ist somit der Wille des Erblassers.

Anders ist dies bei den Nachkommen, wo das Gesetz die Vermutung aufstellt, dass auszugleichen ist: Was der Erblasser seinen Nachkommen als Heiratsgut, Ausstattung oder durch Vermögensabtretung, Schulderlass und dergleichen zugewendet hat, steht, sofern der Erblasser nicht ausdrücklich das Gegenteil verfügt, unter der Ausgleichungspflicht. Erziehungs- und Ausbildungskosten unterliegen der Ausgleichung, als diese das übliche Mass übersteigen. Gelegenheitsgeschenke sind hingegen von der Ausgleichungspflicht befreit.

Auszugehen ist vom Grundsatz der Gleichbehandlung der gesetzlichen Erben. Damit soll vermieden werden, dass einzelne Erben, welche Zuwendungen unter Lebenden erhielten und bereits früher begünstigt wurden, bei der späteren Erbteilung bevorzugt werden.