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  Verfügung von Todes wegen Bewertungen
Einführung: Verfügungen von Todes wegen bedürfen, damit diese gültig sind, einer besonderen Form.

eigenhändiges Testament: Am einfachsten und erst noch kostenlos ist das selbst geschriebene Testament.

öffentliches Testament: Letzter Wille vor zwei Zeugen und vom Notar beurkundet.

mündliches Testament: Nur im Notfall zulässig.

Erbvertrag: Erbrechtliche Form für diejenigen, welche sich vertraglich binden wollen.

Ausgleichung: Von Gesetzes wegen oft vorzunehmen.

Teilungsvorschriften: Sind von den Erben zu beachten.

Bewertungen: Wie weit darf der Erblasser bei der Bewertung gehen?

Erbeinsetzung: Selbst fremde Personen können als Erben eingesetzt werden.

Vermächtnis: Mit dem Legat oder Vermächtnis weist der Erblasser einen Gegenstand oder betragmässig bestimmten Vermögenswert einer bestimmten Person zu.

Für die Bewertung von Nachlassgegenständen sieht das Gesetz mit Ausnahme der Bestimmungen für Grundstücke (cf. Art. 617 ZGB) nichts vor.

Der Erblasser ist daher innerhalb der verfügbaren Quote frei, Nachlassgegenständen oder -teilen betragsmässig Werte zuzuordnen. Etwelche Bewertungen in einer Anordnung von Todes wegen sind somit ein Element der Teilungsvorschriften.

Ein einzelner Erbe kann sich gegen eine zu ausufernde Bewertung nur wehren, wenn sein Pflichtteil verletzt wurde. In diesem Fall müsste er gerichtlich die Höhe des Nachlasses feststellen lassen und auf Herabsetzung der Erbteile der anderen Erben klagen. Ansonsten hat er die Bewertungsvorschriften des Erblassers zu akzeptieren.