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  Verfügung von Todes wegen Erbeinsetzung
Einführung: Verfügungen von Todes wegen bedürfen, damit diese gültig sind, einer besonderen Form.

eigenhändiges Testament: Am einfachsten und erst noch kostenlos ist das selbst geschriebene Testament.

öffentliches Testament: Letzter Wille vor zwei Zeugen und vom Notar beurkundet.

mündliches Testament: Nur im Notfall zulässig.

Erbvertrag: Erbrechtliche Form für diejenigen, welche sich vertraglich binden wollen.

Ausgleichung: Von Gesetzes wegen oft vorzunehmen.

Teilungsvorschriften: Sind von den Erben zu beachten.

Bewertungen: Wie weit darf der Erblasser bei der Bewertung gehen?

Erbeinsetzung: Selbst fremde Personen können als Erben eingesetzt werden.

Vermächtnis: Mit dem Legat oder Vermächtnis weist der Erblasser einen Gegenstand oder betragmässig bestimmten Vermögenswert einer bestimmten Person zu.

Der Erblasser kann für die ganze Erbschaft oder für einen Bruchteil einen oder mehrere Erben einsetzen. Als Erbeinsetzung ist jede Verfügung zu betrachten, derzufolge ein Bedachter die Erbschaft insgesamt oder zu einem Bruchteil erhalten soll (cf. Art. 483 ZGB).

Selbst ein noch nicht geborenes Kind oder eine juristische Person (z. Bsp. gemeinnütziger Verein oder Stiftung) kann als Erbe eingesetzt werden. Werden mehrere Erben eingesetzt, so erfolgt dies vermutungsweise zu gleichen Teilen.

Der eingesetzte Erbe hat dieselben Rechte und Pflichten wie der gesetzliche Erbe, ist Mitglied der Erbengemeinschaft und haftet für die Schulden des Erblassers. Der Vermächtnisnehmer dagegen hat nur einen obligatorischen Anspruch auf die vermachten Vermögenswerte und haftet nicht für die Erbschaftsschulden.