Nachlassplanung     Begünstigung     Verträge     Verfügung von Todes wegen  
  Home     Rechtliche Hinweise     Erbrechtslexikon  
  Verträge Einführung
Einführung: Verträge sind für alle Parteien verbindlich.

Ehevertrag: Mit einem Ehevertrag werden Gegenstände und Vermögenswerte während der Ehe oder auf Auflösung der Ehe hin dem einen oder anderen Ehegatten zugeeignet.

Ehe- und Erbvertrag: Sofern nur gemeinsame Nachkommen vorhanden sind, kann der überlebende Ehegatte mit einem kombinierten Ehe- und Erbvertrag optimal begünstigt werden.

Erbvertrag: Das Gelbe vom Ei bei der Nachlassplanung.

Erbverzichtsvertrag: Wer später nichts (mehr) will, kann mit oder ohne Entschädigung endgültig verzichten.

Neuer alter Ehevertrag: Wer einen alten Ehevertrag oder Ehe- und Erbvertrag hat, sollte diesen überprüfen lassen. Mit einem neurechtlichen Vertrag kann meistens eine bessere Begünstigung erreicht werden.

Die formell anspruchvollste Form bei der Nachlassplanung ist ein Vertrag. Denn von Gesetzes wegen muss eine öffentliche Urkundsperson (Notar) den Vertrag beurkunden.

Bei allen Verträgen, welche einen erbrechtlichen Bezug haben (Ehe- und Erbvertrag, Erbvertrag, Erbverzichtsvertrag), müssen ausserdem zwei unabhängige Zeugen beigezogen werden, welche bei der Unterzeichnung des Vertrages anwesend sind und bestätigen, dass die Vertragsparteien verfügungsfähig oder anders formuliert, zurechnungsfähig sind. Die Zeugen bestätigen zudem, dass die Vertragsparteien erklärt haben, sie hätten die Urkunde gelesen und sie entspreche ihrem Willen.