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  Verfügung von Todes wegen Einführung
Einführung: Verfügungen von Todes wegen bedürfen, damit diese gültig sind, einer besonderen Form.

eigenhändiges Testament: Am einfachsten und erst noch kostenlos ist das selbst geschriebene Testament.

öffentliches Testament: Letzter Wille vor zwei Zeugen und vom Notar beurkundet.

mündliches Testament: Nur im Notfall zulässig.

Erbvertrag: Erbrechtliche Form für diejenigen, welche sich vertraglich binden wollen.

Ausgleichung: Von Gesetzes wegen oft vorzunehmen.

Teilungsvorschriften: Sind von den Erben zu beachten.

Bewertungen: Wie weit darf der Erblasser bei der Bewertung gehen?

Erbeinsetzung: Selbst fremde Personen können als Erben eingesetzt werden.

Vermächtnis: Mit dem Legat oder Vermächtnis weist der Erblasser einen Gegenstand oder betragmässig bestimmten Vermögenswert einer bestimmten Person zu.

Von Gesetzes wegen gibt es nur eine eng begrenzte Art an Verfügungen von Todes wegen: Die letztwillige Verfügung (oder Testament genannt) und den Erbvertrag (Art. 467 f. ZGB).

Im weiteren Sinn geht es um alles, was auf Ableben hin verfügt bzw. beeinflusst werden kann: Pflichtteile, Begünstigung des Ehegatten oder Partners, Versicherungsansprüche, Enterbung, Auflagen und Bedingungen, Erbeinsetzung, Vermächtnisse und Legate, Ersatzverfügungen, Vor- und Nacherben, Stiftungen, Erbeinsetzungs-, Erbverzichts- und Vermächtnisvertrag - und einiges mehr.