Nachlassplanung     Begünstigung     Verträge     Verfügung von Todes wegen  
  Home     Rechtliche Hinweise     Erbrechtslexikon  
  Begünstigung Einführung
Einführung: Für wen darf es noch ein bisschen mehr sein?

überlebender Ehegatte: Bei gemeinsamen und/oder nicht gemeinsamen oder keinen Nachkommen.

in der Patchworkfamilie: Ein nicht ganz einfaches Vertragswerk.

Konkubinatspartner: Erb- und steuerrechtlich äusserst heikel.

Nachkommen: Kinder erben früh genug.

Non Profit Organisationen: Zum gesamtgesellschaftlichen Nutzen.

Die Begünstigung von ausgewählten, einem nahestehenden Personen und/oder gemeinnützigen Institutionen geht jeden etwas an. Nur selten kann der Erblasser völlig frei über seinen Nachlass verfügen, denn oft sind Erben pflichtteilsgeschützt (Ehegatte, Nachkommen, Eltern).

In jedem Fall bestehen verfügbare Quoten, welche der Erblasser der einen oder anderen Person zuweisen kann. Die Formel ist relativ einfach: Erbteil - verfügbare Quote = Pflichtteil.

Wie hoch Erb- und Pflichtteil sind, ist von der Erbenkonstellation abhängig - und unter Umständen vom gewählten Recht, sofern dem Erblasser ein Wahlrecht zusteht. Der Pflichtteil von Nachkommen beispielsweise beträgt im schweizerischen Recht 3/4 des Erbteils, im deutschen Recht hingegen nur 2/4.

Anlässlich einer kompetenten Beratung kann genau ausgelotet werden, wem wieviel zu Lebzeiten und/oder auf Ableben hin zugewendet werden kann, darf oder eventuell sogar muss.

Eine Begünstigung kann nicht nur in einer "nackten" Verfügung von Todes wegen (Testament, Erbvertrag) vorgenommen werden. Neben lebzeitigen Schenkungen
(z. Bsp. für Enkel) gibt es die ehevertragliche, das heisst güter- wie steuerrechtliche Begünstigung. Und last but not least verschiedene versicherungstechnische Werkzeuge (Säulen 2, 3a und 3b), um bestimmte Personen teilweise sogar neben dem Nachlassvermögen, das heisst ausserhalb des Pflichtteilschutzes begünstigen zu können.