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  Begünstigung Nachkommen
Einführung: Für wen darf es noch ein bisschen mehr sein?

überlebender Ehegatte: Bei gemeinsamen und/oder nicht gemeinsamen oder keinen Nachkommen.

in der Patchworkfamilie: Ein nicht ganz einfaches Vertragswerk.

Konkubinatspartner: Erb- und steuerrechtlich äusserst heikel.

Nachkommen: Kinder erben früh genug.

Non Profit Organisationen: Zum gesamtgesellschaftlichen Nutzen.

Nachkommen erben in jedem Fall, es sei denn, der Erblasser sei überschuldet gewesen, oder das eine oder andere Kind könnte enterbt werden, was aber ziemlich selten ist.

Kinder haben von Gesetzes wegen bereits einen relativ hohen Pflichtteil, der vom Erblasser zu beachten ist. Gemäss Art. 471 Ziff. 1 ZGB beträgt der Pflichtteil für einen Nachkommen drei Viertel des gesetzlichen Erbanspruches.

Ein Kind kann daher nur begünstigt werden, indem die Erbansprüche des überlebenden Ehegatten und/oder anderer Kinder verringert werden - und diese unter Umständen auf den Pflichtteil gesetzt werden. Zuwendungen an ein Kind zu Lebzeiten nützen nicht all zu viel, da diese - nicht verjähren und - später bei der Erbteilung mit grösster Wahrscheinlichkeit auszugleichen sind (cf. Art. 626 ZGB).