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  Begünstigung Non Profit Organisationen
Einführung: Für wen darf es noch ein bisschen mehr sein?

überlebender Ehegatte: Bei gemeinsamen und/oder nicht gemeinsamen oder keinen Nachkommen.

in der Patchworkfamilie: Ein nicht ganz einfaches Vertragswerk.

Konkubinatspartner: Erb- und steuerrechtlich äusserst heikel.

Nachkommen: Kinder erben früh genug.

Non Profit Organisationen: Zum gesamtgesellschaftlichen Nutzen.

Die Begünstigung von Non Profit Organisationen (NPO) oder gemeinnützigen Institutionen auf Ableben hin entspricht einem altem Schweizer Brauch und hat zweifelsohne einen gesamtgesellschaftlichen Nutzen.

Nur wer keine pflichtteilsgeschützten Erben (Nachkommen, Ehegatte, Eltern) hat, kann frei über seinen Nachlass verfügen. Den anderen Erblassern ist es nur erlaubt, innerhalb der verfügbaren Quote Erbeinsetzungen vorzunehmen oder Vermächtnisse auszurichten.

Juristische Personen können somit entweder als Erbe eingesetzt werden und mit einer prozentualen Quote des Nachlasses bedacht oder diesen als Vermächtnis (Legat) ein bestimmter Wert zugewendet werden. Selbstverständlich kann eine Erbeinsetzung oder ein Vermächtnis mit einer Auflage oder Bedingung (z. Bsp. nur für die Bedürftigen in den Berggebieten, oder nur für die Renovation der alten Mühle am Krebsbach) verbunden werden.

Ob eine gemeinnützige Institution von Erbschaftssteuern befreit ist oder nicht, entscheidet die Kantonale Steuerbehörde.